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heike drescher - arbeiten in stein

 

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kunstpreisträgerin 2018
der bernd und gisela rosenheim-stiftung
mit der skulptur "pelle" von 2016

pelle

die maske versteckt – und ermöglicht zugleich, verborgenes sichtbar werden zu lassen. was ist dabei wirklicher: das unmaskierte, die maske oder das durch die maske sichtbar werdende; ist es die möglichkeit zu wechseln, ist es der moment des sowohl-als-auch und des es-könnte-auch-anders-sein? was wäre die maske ohne das verborgene und das verbergende – und was das gesicht ohne die möglichkeit des anders seins? ist nicht auch das "wahre" gesicht eine maske?

was passiert, wenn die maske abgenommen wird, abgestriffen wie eine alte haut, eine pelle? anders als die maskierung ist die häutung unumkehrbar. zurück bleibt die nutzlos gewordene pelle, das alte außen. sie hat geschützt und ihre narben davon getragen. nun wirkt sie fast fremd, dabei war sie vorher doch das allen als eigentümlich vorgeführte. gehört die alte haut weiterhin zur person, als teil des neuen, als teil des ins-gesamten? ist dies die letzte häutung und die bleibende form – oder nur wieder ein dazwischen...

welche maske braucht es nun, um das offen-sichtliche zu zeigen?

 

stein
form
gedanke
material
farbe
gefühl
schlag gedanke
körper schlag schlag
gedanke blick oberfläche
schlag tiefe gedanke schlag
gefühl schlag körper
blick gedanke schlag
schlag beschränkung
tiefe schlag
körper gefühl schlag blick
gedanke schlag schlag
stein schlag tiefe riss
blick gedanke schlag
gefühl griff oberfläche
schlag gedanke
schlag blick schlag gedanke
blick körper schlag
schlag gefühl
gedanke oberfläche
blick form
farbe
stein